Bericht
04. 03. 2010
Monatsschulung März
von:
Feuerwehr Sandl
Bei Katastrophen und größeren Schadensereignissen können die Sicherheit und die Eigentümer der Bevölkerung massiv gefährdet sein. Um diese Bedrohung zu begrenzen und wenn möglich, auch zu vermeiden, gibt es im Feuerwehrwesen verschiedene Alternativen, die Bewohner vor drohenden Gefahren rechtzeitig vorzuwarnen.
Dieses Thema widmete man der letztlich abgehaltenen Monatsschulung.
Der Vortragende, HBI Thomas Franz erläuterte zu Beginn der Schulung die Wichtigkeit der rechtzeitigen Warnung, den Einsatzablauf bei Großbränden und Schadstofffreisetzungen und die verschiedenen Szenarien, die Bevölkerung zu warnen. Gedacht ist diese art der Warnung hauptsächlich bei lokalen Schadensereignissen mit starker Verrauchung und nicht erkennbaren Gefahren wie auslaufende Gase oder Flüssigkeiten. Wenn von diesen eine Gefahr für Anrainer und in der nähe Wohnenden Bevölkerung darstellt.
Da das Sirenennetz nicht völlig flächendeckend ist, und auch die Wärmeisolation der Wohngebäude immer effizienter wird, sind auch die örtlichen Sirenen nicht allerorts hörbar.
So kann die Warnung der Bevölkerung, besonders in Ortschaften welche nicht über eine Sirene verfügen, durch Warnfahrzeuge der Feuerwehr, mit mobiler Sirenenanlage erfolgen. Um bei dieser Methode den Informationsgehalt den Bewohnern auch äußerst genau vermitteln zu können, wurde während der Schulung auch das Anfertigungen von Formularen für diverse Warnsprüche besprochen.
Am Ende des Vortrages deutete EBR Ing. Albert Hofmann nochmals darauf hin, warum diese Inhalte in den letzten Jahren in den Hintergrund gerückt sind ( Weil zum Glück solche Maßnahmen lange Zeit nicht mehr nötig waren ) und von welcher enormer Wichtigkeit dieses Thema ist.
   
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